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Rechtsirrtümer im Scheidungsrecht  Häufige Irrtümer bei Scheidung und Trennung

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Rechtsirrtümer bei Scheidung und Trennung

Auch im Familienrecht halten sich hartnäckig Irrtümer über die tatsächliche Rechtslage oder es entstehen neue Missverständnisse durch Diskussionen in der Öffentlichkeit über mögliche Gesetzesänderungen. Die nachfolgende Liste, welche keinen Anspruch auf Vollständigkeit beansprucht, zeigt einige Beispiele auf, die auch bei uns im Rahmen der Beratung oder aber auch bei Gesprächen mit Nichtjuristen zu Tage kommen.

Sie vermissen einen Rechtsirrtum im Familienrecht in der Liste? Diesen dürfen Sie uns per E-Mail mitteilen. Wir prüfen gerne, ob wir diesen auf unserer Seite Rechtsirrtümer im Familienrecht aufnehmen.

 

1. Bei einer einvernehmlichen Scheidung von Ehepaaren ohne Kinder wird kein Anwalt benötigt.

Tatsächlich wurde die Scheidung ohne Anwalt häufiger in der Politik diskutiert. Es gilt aber nach wie vor, dass ein Scheidungsantrag wirksam nur durch einen Rechtsanwalt eingereicht werden kann. ...mehr Informationen

 

2. Inzwischen gibt es die Möglichkeit, sich online scheiden zu lassen.

Auch wenn im Internet zahlreiche Angebote einer sogenannten Online-Scheidung zu finden sind, bedeutet dies nicht, dass das Scheidungsverfahren online durchgeführt wird. Lediglich die Beauftragung des Anwaltes erfolgt bei der Internetscheidung über moderne Kommunikationsmittel. Die Scheidung erfolgt auch hier beim Familiengericht im Scheidungstermin, bei dem beide Ehegatten grundsätzlich anwesend sein müssen. ...mehr Informationen

 

3. Bei einer einvernehmlichen Scheidung kann ein Anwalt beide Ehegatten vertreten.

Dies ist ein gefährlicher Irrtum. Richtig ist, dass ein Anwalt dies nicht darf und sich hierbei sogar strafbar machen kann. Als Interessenvertreter kann er immer nur eine Seite vertreten. Sollte Ihr Ehegatte einen Anwalt beauftragt haben und dieser oder sogar der Anwalt den Eindruck erwecken wollen, es handele sich um einen gemeinsamen Anwalt, sollten Sie mißtrauisch werden, um nicht übervorteilt zu werden. Natürlich können sich die Ehegatten darauf einigen, dass nur einer einen Anwalt für die Einreichung der Scheidung beauftragt, um Kosten für einen weiteren Anwalt zu sparen. ...mehr Information

 

4. Eine Online-Scheidung ist günstiger.

Die Gebühren für die Scheidung sind gesetzlich festgelegt. Bei Gericht fallen die Kosten daher immer in gesetzlichen Höhe an. Der Anwalt darf die gesetzlichen Gebühren nicht unterschreiten und kann allenfalls höhere Gebühren vereinbaren. Die Kosten einer Scheidung sind daher bei einer Online-Scheidung in der Regel genauso hoch wie bei einem Anwalt vor Ort. ...mehr Informationen

 

5. Ein Ehevertrag kann nur vor der Ehe abgeschlossen werden.

Der Ehevertrag kann sowohl vor der Ehe wie auch während der Ehe abgeschlossen und auch geändert werden. Auch kann eine Vereinbarung in der Form einer Scheidungsfolgevereinbarung geschlossen werden, wenn bereits absehbar ist, dass die Scheidung nach der Trennung folgen wird. Zur Wirksamkeit eines Ehevertrages muss dieser bei einem Notar beurkundet werden. ...mehr Informationen

 

6. Die Frau bekommt im Falle der Scheidung das Sorgerecht.

Der Normalfall ist, dass beide Ehegatten im Falle der Scheidung das Sorgerecht behalten. ...mehr Informationen

 

7. Wer sich kurz nach der Heirat trennt, kann auch ohne Trennungsjahr geschieden werden oder die Heirat innerhalb von einem Jahr annullieren lassen.

Auch wer sich direkt am Hochzeitstag trennt, muss die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, um geschieden werden zu können. Bei einer kurzen Ehe gelten keine Besonderheiten. Auch bei einer sehr kurzen Ehe muss daher das Trennungsjahr in der Regel eingehalten werden. ...mehr Informationen

 

8. Wenn der Trennungszeitpunkt vordatiert wird, kann eine Scheidung auch vor Ablauf des Trennungsjahres eingereicht werden.

Dieser falsche Rechtstipp birgt Gefahren, da die Eheleute verpflichtet sind, sich wahrheitsgemäß im Verfahren zu erklären. ...mehr Informationen

 

9. Durch einen Versöhnungsversuch wird die Trennungszeit beendet.

An die Trennungzeit knüpft das BGB gesetzliche Vermutungen. So gilt z.B., dass nach einem Jahr Trennung von der Zerrüttung der Ehe auszugehen ist, wenn beide Seiten die Scheidung möchten. Dies sollte aber keinen davon abhalten, nach bereits erfolgter Trennung einen Versöhnungsversuch zu unternehmen. Ein Zusammenleben über kürzere Zeit, das der Versöhnung der Ehegatten dienen soll, unterbricht nach der Rechtsprechung die Trennungsfristen nicht. Wie lange ein solcher Versöhnungsversuch dauern darf, wird in der Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet. Bis zu 2 Monaten ist davon auszugehen, dass die Trennungszeit nicht unterbrochen wird. ...mehr Informationen

 

10. Gegen den Willen des Anderen ist eine Scheidung erst nach 3 Jahren Trennung möglich.

Auch nach einem Jahr Trennung kann gegen den Willen des Anderen die Scheidung beantragt werden. In diesem Fall muss das Gericht allerdings davon überzeugt werden, dass die Ehe zerrüttet ist. Die gesetzliche Vermutung der Zerrüttung wie nach drei Jahren Trennung gilt hier nicht. ...mehr Informationen

 

11. Nach der Hochzeit gehört den Ehegatten alles je zur Hälfte.

Auch nach der Heirat behält jeder sein Eigentum. Leben die Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, kann sich im Falle der Scheidung allerdings ein Ausgleichsanspruch ergeben. ...mehr Informationen

 

12. Ehegatten haften wechselseitig für ihre Schulden.

Grundsätzlich gilt, dass jeder für seine eigenen Verbindlichkeiten einzustehen hat, es sei denn, die Eheleute haben sich vertraglich gemeinsam verpflichtet. ...mehr Informationen

 

13. Ein Elternteil kann zum Umgang mit dem gemeinsamen Kind gezwungen werden.

Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts läuft der Zwang gegen einen unwilligen Elternteil dem Kindeswohl entgegen. Der Umgang kann daher nicht erzwungen werden.

 

14. Bei einer einvernehmlichen Scheidung zahlt jeder die halben Scheidungskosten.

Das Familiengericht spricht im Rahmen der Scheidung die Kostenaufhebung aus, d.h., die Gerichtskosten werden hälftig geteilt und jeder muss seinen Anwalt selbst zahlen. Diese Kostenfolge kann durch eine Vereinbarung umgangen werden. Ein Muster einer entsprechenden Vereinbarung finden Sie auf der Seite Downloads. ...mehr Informationen

 

15. Die Scheidung kann bereits vor Ablauf des Trennungsjahres eingereicht werden. Es ist ausreichend, wenn im Scheidungstermin das Trennungsjahr abgelaufen ist.

Nach den gesetzlichen Voraussetzungen muss das Trennungsjahr bei Einreichung der Scheidung abgelaufen sein. Bei einer einvernehmlichen Scheidung holen viele Gericht zunächst die Auskünfte zum Versorgungsausgleich ein, so dass im Termin das Trennungsjahr abgelaufen ist. Ist oder wird die Scheidung aber streitig, d.h. der Trennungszeitpunkt oder die Zerrüttung der Ehe wird durch die Gegenseite bestritten, muss zum Zeitpunkt der Rechtshängigkeit (Zustellung des Scheidungsantrages) das Trennungsjahr abgelaufen sein, um nicht Gefahr zu laufen, dass die Scheidung kostenpflichtig zurückgewiesen wird. ...mehr Informationen

Um Verfahrenskostenhilfe bewilligt zu bekommen, muss das Trennungsjahr abgelaufen sein, da das Familiengericht prüft, ob zum Zeitpunkt der Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe die Voraussetzungen der Scheidung vorliegen. ...mehr Informationen

 

16. Der Verzicht auf Durchführung des Rentenausgleichs bei Scheidung kann formfrei vereinbart werden, da wir uns einig sind.

Der Ausschluss des Versorgungsausgleichs kann nicht formfrei vereinbart werden. Hier bedarf es einer notariellen Beurkundung. ...mehr Informationen

 

17. Bei einem Rechtsmittelverzicht in Bezug auf die Scheidung werden die Gerichtskosten reduziert.

Dies ist nicht (mehr) zutreffend, was sich auch bei praktizierenden Juristen noch nicht vollständig herumgesprochen hat. Die rechtliche Grundlage hat sich zum 01.09.2009 geändert. Eine Kostenprivilegierung ist bei einem Rechtsmittelverzicht und dem Verzicht auf Tabestand und Entscheidungsgründen bei der Scheidung nicht mehr vorgesehen. ...mehr Informationen

 

18. Wenn der Ehepartner mit dem geringeren Einkommen die Scheidung einreicht, wird das Scheidungsverfahren günstiger.

Wer die Scheidung einreicht, ist für die Frage der Verfahrenskosten unerheblich. Zur Berechnung der Scheidungskosten ist das Einkommen beider Partner zugrunde zu legen. ...mehr Informationen

 

19. Bei einer einvernehmlichen Scheidung benötigt man keinen Anwalt und kann sich vor einem Notar scheiden lassen.

Richtig ist, dass Anwaltszwang gilt: Der Scheidungsantrag muss nach geltendem Recht der Bundesrepublik Deutschland auch bei einer einvernehmlichen Scheidung immer durch einen zugelassenen Anwalt beim zuständigen Familiengericht eingereicht werden. ...mehr Informationen

 

20. Stichtag für den Vermögensausgleich ist der Scheidungstermin

Der Zugwinn kann zwar erst mit Rechtskraft der Scheidung verlangt werden, jedoch ist der Stichtag für die Berechnung der Vermögensausgleichs der Tag der Zustellung des Scheidungsantrages. Auch das Datum der Trennung kann bei der Frage von Vermögensverschiebungen relevant sein und bei einer langen Trennungszeit ein vorzeitiger Ausgleich in Betracht kommen. ...mehr Informationen

 

Hier geht es zur Übersicht Ratgeber Familienrecht.

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Tipp: Wissenswertes zu Ehevertrag, Ehewohnung, Sorgerecht, Scheidung, Trennung, Unterhalt, Versorgungsausgleich, Zugewinn finden Sie auf unserer Seite Familienrecht ABC. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten Scheidungsrecht (FAQ) und News auf Advoscheidung.de.

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