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Einvernehmliche Scheidung – Vereinbarung der Kostenteilung

Kurz erklärt: Scheidung Kosten teilen

 

Bei einer einvernehmlichen Scheidung empfiehlt sich, die Teilung der Scheidungskosten zu vereinbaren. Ohne eine entsprechende Vereinbarung muss der Antragsteller im Verfahren seine Anwaltskosten alleine tragen. Lediglich die Gerichtskosten sind nach der Kostenentscheidung des Familiengerichts zu teilen.

 

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Bei einer einvernehmlichen Scheidung sind sich die Eheleute bezüglich der Scheidung und der der damit zusammenhängenden Folgen einig. Oft bestand in rechtlicher Hinsicht niemals Streit. Damit durch das zuständige Familiengericht die Scheidung ausgesprochen werden kann, muss ein Rechtsanwalt mit der Durchführung des Scheidungsverfahrens beauftragt werden. Einen gemeinsamen Anwalt gibt es bei der Scheidung nicht. Der Anwalt wird daher immer von einem Ehegatten beauftragt. Rechtliche Folge ist dann, dass auch der Antragsteller oder die Antragstellerin der Scheidung alleine gegenüber dem Rechtsanwalt bezüglich der Rechtsanwaltskosten haftet. Der zweite Ehegatte, der lediglich der Scheidung zustimmt, benötigt keinen eigenen Anwalt. Hier fallen daher keine Anwaltskosten an.

Zusammen mit der Ehescheidung spricht das Gericht auch eine Kostenentscheidung im Scheidungsbeschluss aus (§ 150 FamFG). Diese Kostenentscheidung lautet in der Regel:

„Die Kosten des Verfahrens werden gegeneinander aufgehoben.“

Die Kostenaufhebung bedeutet in Bezug auf die Anwalts- und Gerichtskosten:

Beide Ehegatten müssen jeweils die Hälfte der angefallenen Gerichtskosten tragen und haben ihre außergerichtlichen Kosten selbst zu tragen. Also auch nach der Kostenentscheidung des Gerichts muss der Antragsteller der Scheidung die entstandenen Rechtsanwaltsgebühren des (eigenen) Anwalts alleine zahlen.

Sie sollten daher eine Vereinbarung darüber treffen, dass die Kosten der (einvernehmlichen) Scheidung insgesamt geteilt werden, was zumindest mündlich häufig auch so abgesprochen wird.

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Vereinbarung der Kostenteilung

Bei einer unverbindlichen Anfrage an uns, übersenden wir daher neben dem Entwurf des Scheidungsantrages und einer Aufstellung der zu erwartenden Kosten immer auch eine entsprechende Vereinbarung über die Kostenteilung, die von beiden Seiten unterschrieben werden kann. Sollten Sie uns sodann mit der Einreichung der Scheidung beauftragen, beantragen wir bei Vorliegen einer entsprechenden Vereinbarung über die Teilung der Kosten der Scheidung ergänzend beim Familiengericht, dass die Kostentragung entsprechend im Scheidungsbeschluss ausgesprochen werden soll. Nach den gesetzlichen Vorgaben soll das Gericht eine Vereinbarung der Beteiligten zu den Kosten der auszusprechenden Kostenentscheidung ganz oder teilweise zugrunde legen. In den meisten Fällen gibt das Gericht einem entsprechenden Antrag statt. Die Kostenentscheidung lautet dann:

„Die Kosten des Verfahrens haben die Beteiligten jeweils zu 1/2 zu tragen.“

Dies bedeutet in Bezug auf die Gerichtskosten und Rechtsanwaltsgebühren:

Sämtliche im Verfahren entstandenen Kosten sind von beiden Seite jeweils zur Hälfte zu tragen. Selbst wenn Sie die Rechtsanwaltsgebühren und die Gerichtskosten in voller Höhe schon gezahlt haben, können Sie von Ihrem dann geschiedenen Ehegatten die Erstattung der hälftigen Rechtsanwalts- und Gerichtskosten verlangen. Im Bedarfsfall kann auch beim Familiengericht beantragt werden, dass der Erstattungsbetrag vollstreckbar festgesetzt wird. Mehrkosten entstehen hierdurch nicht.

Vereinbaren können Sie natürlich auch eine andere Aufteilung der Kosten, z.B., dass die Kosten im Verhältnis zum jeweiligen Einkommen zu tragen sind. Wenn also z.B. der Ehemann als Antragsteller 2/3 der Kosten tragen soll, würde eine entsprechende Kostenentscheidung des Gerichts wie folgt lauten:

„Die Kosten des Verfahrens hat der Antragsteller zu 2/3 und die Antragsgegnerin zu 1/3 zu tragen.“

Die Rechtsanwaltskosten und die des Gerichts wären dann anteilmäßig (2/3 und 1/3) von den Beteiligten zu tragen.

Ein Muster einer Vereinbarung der Kostenteilung bei einer einvernehmlichen Scheidung erhalten Sie immer bei einer unverbindlichen Anfrage an uns automatisch zugesandt. Ein Formular finden Sie auch auf unserer Seite Download

Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Ehegatten daher schon im Vorfeld darüber, ob die Kosten der einvernehmlichen Scheidung geteilt werden können. Die schriftliche Fixierung der Teilung der Kosten dient der eigenen Absicherung. Dies sollte erfolgen, bevor Sie die Scheidung einreichen. Wenn das Verfahren erst mal läuft, ist die Bereitschaft, sich auf die Teilung der Kosten zu verständigen, meist geringer.


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Ihre Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Sie erhalten von uns umgehend eine kurze Zusammenfassung des Ablaufs der Scheidung sowie einen für Sie erstellten Entwurf eines Scheidungsantrages und eine Aufstellung der zu erwartenden Kosten. Erst danach entscheiden Sie, ob Sie uns mit der Einreichung Ihrer Scheidung beauftragen möchten. Die Eingaben der Daten dauern nur wenige Minuten:

1. Persönliche Angaben (Antragssteller/in)






2. Angaben Ehefrau / Ehemann / Lebenspartner/in (Antragsgegner/in)




3. Heirat und Trennung











4. Einkommen



5. Korrespondenz

6. Gemeinsame minderjährige Kinder






7. Anmerkungen und Fragen

8. Unterlagen


Geburtsurkinde Kind/er
Notarurkunde
Sonstiges

Hier können Sie Ihre Unterlagen hochladen:




Ihre Daten sind bei uns sicher. Alle Angaben die Sie hier oder auch am Telefon machen, werden streng vertraulich behandelt und nur von dem sachbearbeitenden Rechtsanwalt verwandt, um Ihre Anfrage zu beantworten. Selbst wenn es nicht zur Mandatserteilung kommt gilt uneingeschränkt die anwaltliche Schweigepflicht. Prüfen Sie das Impressum, bevor Sie auf einer anderen Seite Ihre Daten für eine Online-Scheidung übersenden, damit Ihre Daten nicht über einen Dritten an einen Ihnen nicht bekannten Rechtsanwalt geschickt werden. Nur eine Rechtsanwältin oder ein Rechtsanwalt kann nach aktueller Gesetzeslage für Sie den Antrag auf Ehescheidung beim Familiengericht stellen.

 


Info: Was ist eine Online-Scheidung? Warum Sie selbst nirgends die Scheidung online einreichen oder den Scheidungsantrag online stellen können.

Info: Gibt es die günstigste Scheidung? Warum Anwalt A nicht günstiger ist als Anwalt B, obwohl er Ihnen günstigere Scheidungskosten genannt hat.


Kurz erklärt: Kostenteilung durch Gericht im Scheidungsbeschluss

 

Eine Teilung der Kosten der Scheidung kann zwischen den Eheleuten vereinbart werden. Das Gericht kann dann in der Entscheidung (Scheidungsbeschluss) bestimmen, dass die Kosten des Verfahrens hälftig geteilt werden. Bei Berücksichtigung der Vereinbarung durch das Gericht im Scheidungsbeschluss, kann eine vollstreckbare Festsetzung des Erstattungsbetrages am Ende des Verfahrens beantragt werden. Ohne Vereinbarung, wird das Gericht nur die Teilung der Gerichtskosten aussprechen.

 

Kosten Scheidung teilen

Durch den Verfahrenswert, welchen das Gericht anhand der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eheleute festsetzt, werden die Kosten der Scheidung bestimmt. In der Regel betragen diese ca. EUR 1.400,00 bis EUR 2.600,00. Bei Vereinbarung der Kostenteilung hat hiervon jeder die Hälfte zu tragen, also in den meisten Fällen zwischen EUR 700,00 und EUR 1.300,00 für einen Anwalt und das Gericht.

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Eine Anfrage ist für Sie kostenfrei und natürlich unverbindlich. Bei jeder Anfrage gilt uneingeschränkt die anwaltliche Schweigepflicht. Sie erhalten von uns umgehend eine Berechnung der voraussichtlichen Kosten Ihrer Scheidung.

Sollten Sie vor, beim oder nach dem Ausfüllen des Formulars Fragen haben, rufen Sie einfach an: ✆ 06251 8565952. Gerne können Sie die Kosten auch telefonisch erfragen.

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Einvernehmliche Scheidung Kosten teilen: Das passende Formular können Sie hier herunterladen, erhalten dies aber auch automatisch und schon ausgefüllt bei einer konkreten Anfrage.

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Kurz erklärt: Kostenaufhebung bei Scheidung

 

Nach der Kostenentscheidung des Familiengerichts werden in der Regel gem. § 150 Abs. 1 FamFG die Kosten des Verfahrens gegeneinander aufgehoben. Dies bedeutet, dass die Beteiligten ihre außergerichtlichen Kosten (Anwaltskosten) selbst und die Gerichtskosten jeweils zur Hälfte tragen.