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Verfahrensdauer Ehescheidung – Dauer einer Scheidung

Wie lange dauert ein Scheidungsverfahren? Kann der Versorgungsausgleich abgetrennt werden?

Allgemeingültig lässt sich nicht sagen, wie lange die Dauer eines Scheidungsverfahrens ist, da hier mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Da das Gericht nach den gesetzlichen Vorgaben über die Scheidung und die Folgesachen grundsätzlich gleichzeitig zu entscheiden hat, hängt die Dauer des Verfahrens daher im wesentlichen auch von dem Umfang des Streits zwischen den Eheleuten ab. Eine Abtrennung der Folgesachen und Entscheidung über die Scheidung vorab ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Hierneben ist die Dauer des Verfahrens auch individuell von Richter zu Richter unterschiedlich, da sich u.U. Zeiten für Urlaub, Erkrankung oder aber auch unterschiedliche Arbeitsbelastungen bei den unterschiedlichen Familiengerichten ergeben können. Auch die Arbeitsweise der Richter ist oft unterschiedlich und kann sich auf die Dauer des Scheidungsverfahrens auswirken. Die unterschiedliche Auslastungen der Geschäftsstellen wirken sich ebenfalls auf die Verfahrensdauer aus.

 

Einvernehmliche Scheidung Dauer

Im Rahmen einer einvernehmlichen Scheidung ist die Verfahrensdauer im wesentlichen davon abhängig, wie viel Zeit für die Kontenklärung bei den Rentenversicherungsträgern benötigt wird, da diese Auskünfte für die Entscheidung im Rahmen des in der Regel durchzuführenden Versorgungsausgleiches benötigt werden. Selbst bei einfach gelagerten Fällen muss daher mit einer Verfahrensdauer von ca. 5-6 Monaten gerechnet werden. Ohne durchzuführenden Versorgungsausgleich reduziert sich die Verfahrendauer in der Regel um rund 3 Monate.

Scheidung einreichen - Rechtsanwalt informiert Sie zum Ablauf und den Kosten Scheidung beantragen: Veranlassen Sie alles hierzu bundesweit bequem von zu Hause aus.  Für Fragen zum Ablauf und den voraussichtlichen Kosten stehen wir Ihnen gerne unter ✆ 06251 8565952 zur Verfügung. Wir reichen für Sie die Scheidung ein und begleiten Sie Schritt für Schritt bis zum Scheidungsbeschluss.

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Abtrennung Versorgungsausgleich – schneller zum Scheidungstermin

Eine schnellere Scheidung wird durch das im Rahmen der Reform des Familienrechts eingeführte FamFG ermöglicht. Nach § 140 FamFG kann der Versorgungsausgleich abgetrennt und über die Scheidung vorab entschieden werden, wenn seit der Rechtshängigkeit des Scheidungsantrages (Zustellung des Scheidungsantrags beim Antragsgegner) ein Zeitraum von drei Monaten verstrichen ist, beide Ehegatten die erforderlichen Mitwirkungshandlungen in der Versorgungsausgleichsfolgesache vorgenommen haben und beide übereinstimmend deren Abtrennung beantragen. Die dreimonatige Frist beginnt allerdings frühestens mit Ablauf des Trennungsjahres. Info: Scheidung und Folgesachen

Tipp Kontenklärung im Trennungsjahr: Stellen Sie bereits während der Trennung einen Kontenklärungsantrag beim Rentenversicherungsträger. So können bereits vor Einreichung der Scheidung ungeklärte Zeiten durch Angaben und Unterlagen geklärt werden. Erfolgt die Klärung erst im Rahmen des Versorgungsausgleichsverfahrens, verlängert sich die Verfahrensdauer der Scheidung entsprechend. Die Dauer der Kontenklärung ist bei einer einvernehmlichen Scheidung meist der wesentliche Zeitfaktor.

Info: Ausschluss u. Regelung Versorgungsausgleich / Versorgungsausgleich bei kurzer Ehezeit

 

 

Wie kann das Verfahren beschleunigt werden?

Neben der Bearbeitungszeit bei Gericht hat auch die eigene Vorgehnsweise Einfluss auf die Dauer bis zum Scheidungsbeschluss. Zeit kann eingespart werden durch:

  • Schnelle Bearbeitung des Scheidungsantrags und kurzfristige Einreichung beim Familiengericht durch den beauftragten Anwalt.*
  • Sofortige Einzahlung der Gerichtskosten durch den Antragsteller, da das Gericht erst nach Zahlung tätig wird
  • Umgehende Rücksendung des Fragebogens zum Versorgungsausgleich durch beide Ehegatten ohne die vom Familiengericht gesetzten Fristen voll auszuschöpfen
  • Umgehende Beantwortung von Rückfragen durch das Gericht oder den Rentenversicherungsträger durch beide Ehegatten

*Wir haben zur schnellen Bearbeitung die Arbeitsabläufe bei Eingang unseres Scheidungsformulars optimiert. Die Einreichung des Scheidungsantrages zeitsparend online über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA).


Wann kann eine längere Verfahrensdauer von Interesse sein?

In rechtlicher Hinsicht ist die Dauer des Verfahrens für einige Punkte nicht von Relevanz, da es für die Folgen (z.B. Stichtag für die Berechnung des Zugewinnausgleichsanspruches, Berechnung der Ehezeit für den Versorgungsausgleich) nicht auf die Dauer des Verfahrens, sondern auf die Zustellung des Scheidungsantrages ankommt. Für diejenigen, die Anspruch auf Trennungsunterhalt haben, bei der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert sind oder aber als Beamter einen Familienzuschlag in Bezug auf die Ehe errhalten, kann durchaus auch eine lange Verfahrensdauer von Intersesse sein, da die vorgenannten Privilegierungen mit der Rechtskraft der Scheidung enden.


 

Bei einer Online Scheidung beauftragen Sie die Durchführung des Scheidungsverfahrens online, so dass Sie unabhängig von der Verfahrensdauer lediglich den Scheidungstermin wahrnehmen müssen, der bei einer einvernehmliche Scheidung lediglich ca. 15 min in Anspruch nimmt.

Scheidung Online spart Zeit und Aufwand

Besteht Einvernehmen zwischen den Ehegatten, sind lediglich einige Daten für den Scheidungsanwalt erforderlich, um den Scheidungsantrag für den Mandanten beim Familiengericht einzureichen. Das von uns bereitgestellte berücksichtigt die in der Regel erforderliche Angaben.

Wir bieten Ihnen an, das Formular unverbindlich an uns zu übersenden. Die Übersendung kann online, per E-Mail, Post oder Fax erfolgen. Von uns erhalten Sie daraufhin per E-Mail oder nach Wunsch auch per Post

  • eine Kostenschätzung Ihrer Scheidung
  • den Entwurf des Scheidungsantrages
  • eine Vollmacht

übersandt. Sie können dann entscheiden, ob Sie uns beauftragen. Hierzu übersenden Sie uns einfach die unterschriebene Verfahrensvollmacht zusammen mit den erforderlichen Urkunden (Heiratsurkunde, Geburtsurkunde der Kinder). Ihr Scheidungsantrag wird daraufhin unverzüglich, in der Regel spätestens am folgenden Werktag, bei dem für Sie zuständigen Familiengericht eingereicht. Über den nachfolgenden Link geht es

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