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Trennung, Scheidung, Scheidungskosten und Unterhalt – die Auswirkung auf die Steuern

Eine gemeinsame Veranlagung lohnt sich immer dann, wenn ein Ehegatte mehr als der andere verdient, denn die gesamte Steuerlast ist so geringer als bei der Einzelveranlagung.

Auswirkung der Trennung und Scheidung auf die Steuer
Die gemeinsame Veranlagung sollte genutzt werden.

Die gemeinsame Veranlagung ist letztmalig für das Jahr möglich, in dem die Trennung erfolgt ist. Im Folgejahr müssen beide Ehegatten getrennt veranlagen. Im Trennungsjahr können daher auch letztmalig die Steuerklassen festgelegt werden.

Es lohnt sich daher hierüber mit dem anderen Ehegatten zu sprechen.

Der Besserverdienende kann eine Zusammenveranlagung verlangen, notfalls auch gerichtlich, muss dann aber dem anderen Ehegatten die hierdurch entstehenden  finanziellen Nachteile ausgleichen.

Können die Scheidungskosten von der Steuer abgesetzt werden?
Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 18. Mai 2017 klargestellt, dass aufgrund der Gesetzesänderung im Jahr 2013 die Kosten der Scheidung grundsätzlich nicht mehr als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden können. Mehr hierzu erfahren Sie hier.

Unterhaltsleistungen können als außergewöhnliche Belastungen oder aber als Sonderausgaben abgesetzt werden. Letzteres allerdings nur, wenn der Berechtigte dem zustimmt (begrenztes Realsplitting). Folge ist, dass der Unterhaltsverpflichtete bis zu einem Höchstbetrag die Unterhaltszahlungen als Sonderausgaben geltend machen kann und der Unterhaltsberechtigte dann allerdings die Unterhaltszahlungen als Einkommen versteuern muss. Nach der Rechtsprechung ist der Unterhaltsberechtigte verpflichtet, dem begrenzten Realsplitting zuzustimmen, kann aber im Gegenzug verlangen, dass die hierdurch entstehenden Nachteile ausgeglichen werden.

Sprechen Sie daher mit Ihrem Steuerberater über die für Sie günstige Lösung und die Möglichkeiten der steuerlichen Berücksichtigung.

 

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